Wildkräuterspaziergang in Neuhausen

Die Initiative Grüne Liste (IGL) Neuhausen hatte mit mir am 9. September 2017 zu einem Wildkräuterspaziergang mit der Kräuterexpertin Sanne Löfflath eingeladen. Für die IGL begrüßte Gabriele Probst 50 interessierte Frauen und Männer zu dieser Veranstaltung, die alle Sinne ansprach. Im Anschluss erklärte Sanne Löfflath bei einem zweistündigen Spaziergang fachkundig und sympathisch, welche Schätze die Natur für uns bereithält. Beispielsweise geben Brennnesselsamen Power, ersetzt Mädesüß so manches Schmerzmittel, stärken Weißdorn und Linde das Herz und unterstützt Goldrute die Niere.

Wildkräuter wachsen am Wegrand, unter Hecken oder auf Wiesen. Wer sie nicht kennt, würde diese Wildkräuter wahrscheinlich als Unkraut bezeichnen. Dabei handelt es sich bei Pflanzen wie Gundermann & Co. um essbare Wildkräuter. Sie enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente und schmecken auch gut. Durch die landwirtschaftliche Nutzung sind viele Ackerböden ausgelaugt und enthalten nicht mehr die ursprünglichen Mineralstoffe und Spurenelemente. So drängen sich die Wildkräuter förmlich auf, wie z.B. Kamille oder der Ackerschachtelhalm als bekannte sogenannte Bodenheiler, die oft neben den Äckern wachsen. Essen wir Wildkräuter, die ein Mehrfaches der Mineralien und Vitamine der Kulturgemüse enthalten, so können wir damit gesund, fit und leistungsfähig werden.

Gesundheit aus der Natur – es ist alles da, wir müssen es nur wissen, nutzen und besser bewahren! So die Botschaft.

 

 

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